Heilkräfte der Natur - Gutes aus Tirol
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Heilpflanzen und Wirkstoffe.

 

Das Wissen um die heilende Wirkung ausgesuchter Pflanzen und Öle aus dem Alpenraum für verschiedene Beschwerden basiert auf einem Jahrhunderte alten Erfahrungsschatz sowie modernen Erkenntnissen der Wissenschaft.

„Alles, was wir brauchen, um gesund zu bleiben,
hat uns die Natur reichlich geschenkt.“

Sebastian Kneipp, bayrischer Priester.

Arnika Montana

Arnika Montana

Arnika Montana

Die Arnika (lat. arnica montana) wird in der Naturheilkunde zur Entspannung der Muskulatur nach körperlicher Anstrengung oder bei sportlichen Aktivitäten, bei Muskelkater, Prellungen, Zerrungen, Quetschungen, Schwellungen, Verstauchungen, Blutergüssen, Krampfadern, Unfallschock, Fieberblasen und Akne verwendet. Arnika kann wundverbessernd, desinfizierend, anregend, entzündungshemmend sowie keimtötend wirken und hilft bei strapazierter Haut das Gewebe zu regenerieren.

Anwendung: Äußerliche Behandlung der betroffenen Stellen mit Arnika-Einreibungen oder Bandagen. Nach Abklingen der Beschwerden mit Arnika-Cremen oder Lotions nachbehandeln. Zur Entspannung empfiehlt sich, nach jeder körperlichen Anstrengung die Muskulatur mit Arnika-Produkten einzureiben!

Biopier

Biopier

Saccharomyces Cerviciae

„Bier ist eine göttliche Medizin“, wusste schon Paracelsus von der exquisiten Wirkung bestimmter Kraftzellen in der Bierhefe auf des Menschen Gesundheit zu berichten. Das Geheimnis liegt in der unvergleichlichen Vielfalt an natürlichen Vitaminen des B-Komplexes, Aminosäuren sowie wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen. Die Bierhefe wird als Heilmittel bei Akne, Ekzemen, Furunkel, unreiner Haut, Hautpilzerkrankungen sowie schlecht heilenden Wunden verwendet. Der hohe Anteil am Schönheitsvitamin Biotin und dem Antioxidans Selen sowie dem stoffwechselaktivierenden Niacin macht es zu einer unübertrefflichen natürlichen Anti-Aging-Substanz. Biopir, das wertvolle Extrakt aus bester Bierhefe, ist ein hervorragendes Mittel für Haut und Haare, wirkt regenerierend, verjüngend, straffend und regulierend bei Unreinheiten und vielen Hautproblemen.

Enzian

Enzian

Enzian

Die Wurzeln des Enzians enthalten die bittersten Naturstoffe, die es auf der Welt gibt. Sie regen Leber-, Galle- und Darmtrakt an und helfen bei Fieber, Krampfadern, Blutarmut, Appetitlosigkeit, Herzbeschwerden sowie vielen unspezifischen Erschöpfungszuständen und Schlafstörungen.

In Cremen, Tonikums und Badezusätzen entfaltet der Enzian eine entgiftende, stark antioxidative und immunstärkende Wirkung, hilft gegen Hautunreinheiten und regeneriert die Haut. Darüber hinaus wurden äußerst positive Wirkungen bei Rheuma, Gicht und Arthrose festgestellt.

Honig

Honig

Mellis

Der Honig (lat. mel) hat eine sehr beruhigende und stärkende Wirkung. In der Wundheilung sorgt er für bakteriologisch sterile Wunden und gute Heilungsprozesse. Bei Husten, Halsschmerzen, Erkältungen ist Honig ein altbewährtes Hausmittel. Er unterstützt die entgiftende Funktion der Leber, regt die Darmbewegung an, hat eine günstige Wirkung bei Magengeschwüren und fördert die Blutbildung. In Cremen wirkt Honig feuchtigkeitsspendend, beruhigt die Haut und glättet die Hautoberfläche. Verwendung bei leichten Verbrennungen, sehr trockener Haut, rauen Lippen, gereizten Augenliedern, bei stark strapazierter Haut und zur Faltenlinderung.

Honig hat eine entzündungshemmende, antibakterielle Wirkung, beseitigt Hautunreinheiten, pflegt und spendet der Haut intensiv Feuchtigkeit. Stärkt das Immunsystem.

Johanniskraut

Johanniskraut

Hypericum Perforatum

Das Johanniskraut (lat. hypericum perforatum) wird in der Naturheilkunde zur Beruhigung nervöser Beschwerden, bei Nervenleiden, Neurosen, Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Hautrissen, Narbenbildungen, Hautreizungen, Sonnenbrand, Verbrennungen, Cellulite (Orangenhaut), nach Operationen und zur Vorbeugung gegen Schwangerschaftsstreifen verwendet. Johanniskraut kann wundheilend, antiseptisch, schmerzlindernd, ausleitend und wundverbessernd wirken, sowie die Blutzirkulation anregen.

Anwendung: Bei Migräne, Depressionen und bei Sonnenbrand mehrmals täglich Cremen oder Öle auftragen. Bei Hautproblemen einmal täglich eincremen. Nach dem Sonnenbad als After Sun Lotion geeignet. Nach Anwendung nicht in die Sonne gehen!

Kamille

Kamille

Chamomilla Recutita

Die Kamille (lat. matricaria chamomilla) ist eine der bekanntesten und beliebtesten Heilpflanzen für innerliche und äußerliche Anwendungen. Innerlich bringt Kamille bei akuten Magenbeschwerden, chronischen Entzündungszuständen der Magenschleimhaut, nervösen Magenbeschwerden, sogar bei Magengeschwüren Linderung. Äußerlich (Bäder, Cremen, Umschläge) wird die Kamille wegen ihrer entzündungshemmenden Wirkung bei schlecht heilenden Wunden, bei rissiger Haut aber auch bei Ekzemen und Akne genutzt. Wohltuend bei entzündeter Mund- und Rachenschleimhaut, chronischem Schnupfen und Schleimhautentzündungen der Nase und Nebenhöhlen.

Die Kamille ist ein beruhigendes Allheilmittel für den ganzen Körper. Wirkt entzündungshemmend, regenerationsfördernd, krampflösend, schmerzlindernd, beseitigt Hautunreinheiten.

Liebe & Leidenschaft

Liebe & Leidenschaft

Liebe & Leidenschaft

Liebe und Leidenschaft sind ein sehr wichtiger Hauptwirkstoff. Die wunderbaren Menschen in den Bergen ernten und verarbeiten die Heilmittel aus der Apotheke Gottes aus Hochachtung vor der Natur von Hand mit sehr viel Herz und Leidenschaft. Der Mensch, der diese Produkte bewusst anwendet, wird die ehrlich investierte Liebe und Leidenschaft fühlen können. Diese Besondere Energie bringt Geborgenheit und innerliche Wärme sowie ein positives und menschliches Denken. Es sorgt für ganzheitliche Gesundheit von Körper, Geist und Seele.

Wirkungen:
vermittelt Geborgenheit, vermittelt Beschütztheit, vermittelt innerliche Wärme, vermittelt innerliche Energie, vermittelt mentale Kraft, vermittelt mentale Energie, vermittelt Ausgeglichenheit

Anwendung in der Volksmedizin (in Form der verbalen Sedierung):
psychovegetative Erschöpfung, Stress, Burn out, Schlaflosigkeit, Mutlosigkeit, Antriebslosigkeit

Moor

Moor

Heilmoor clay

Moor wird in der Naturheilkunde bei Rheuma, degenerativen Erkrankungen der Gelenke und der Wirbelsäule, Arthrosen, Osteoporose, Ischias, chronischen Prostata-Beschwerden, Durchblutungsstörungen, Gicht, Hautkrankheiten, Störungen des vegetativen Nervensystems, Stress, Stoffwechsel- und Magen-Darm-Erkrankungen verwendet. Spezielle Pflanzenhormone im Moor haben einen besonders günstigen Einfluss bei Frauenleiden und Unfruchtbarkeit. Offene Wunden heilen schneller, was am sauren pH-Wert des Moorwassers liegt. Die schonende Wärmeabgabe erweitert die Hautgefäße und verbessert die Durchblutung von Muskeln, Gelenken und inneren Organen. Die körpereigenen Abwehrkräfte werden gesteigert und die Selbstheilung wird angeregt. Chronische Entzündungen können abgebaut werden.

Durch den hohen Bioenergiegehalt hat Moor eine schmerzlindernde und entkrampfende Wirkung. Es entgiftet und reinigt die Haut nachhaltig von Unreinheiten, ist entzündungshemmend und fördert die Durchblutung.

Murmelöl

Murmelöl

Olea Marmotae

Das Murmelöl (lat. olea marmotae) wird in der Naturheilkunde bei Durchblutungsstörungen, Gelenksverschleiss, Verkrampfungen, Hexenschuss, Rheuma, Arthritis, Arthrose, Ischias, Frostbeulen, Brandwunden, Neurodermitis, Hauterkrankungen sowie bei Gicht empfohlen. Murmelölcreme pflegt die strapazierte Haut, ist rückfettend und feuchtigkeitsspendend. Reines Murmelöl: bei Erkältungen und Problemen im Magen-Darm-Trakt. Murmelöl hat einen hohen Anteil an natürlichem Cortison und hervorragende entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften.

Anwendung: Bei rheumatischen Beschwerden und Verspannungen betroffene Bereiche mehrmals täglich mit Massageöl oder Creme behandeln. Bei Hauterkrankungen die erkrankte stelle 3x täglich mit Creme behandeln. Bei Erkältung oder grippalem Infekt 1x täglich einen Teelöffel reines Murmelöl einnehmen.

Propolis

Propolis

Propolis Cera

Das Propolis (lat. propolis cera) wird in der Naturheilkunde als natürliches Antibiotikum aus dem Bienenvolk zur Stärkung des Immunsystems verwendet. Propoliscreme pflegt raue, rissige, trockene und empfindliche Haut, reduziert Pickel, Mitesser, beugt Entzündungen vor und fördert die Erneuerung strapazierter Haut.

Innerlich zum Einnehmen: Bei Halsschmerzen, Zahnfleischschwund, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Grippe-Vorbeugung.

Äußerlich: Bei Abszessen, Geschwüren, Schuppenflechten, leichten Brandwunden, Hornhautbildung, Hämorrhoiden, Akne, Herpes und Insektenstichen.


Anwendung:
Zur Stärkung des Immunsystems regelmäßige Einnahme von Tropfen. Bei oberflächlichen Hautverletzungen Tropfen oder Creme mehrmals täglich auftragen.

Ringelblume

Ringelblume

Calendula Officinalis

Bereits seit Jahrhunderten vertraut man der Ringelblume bei Zerrungen, Quetschungen, venösen Durchblutungsstörungen und diversen Hautproblemen wie Warzen, Bartflechte, Ekzemen, Furunkulose und Ausschlägen. Ringelblumensalbe wirkt wundheilend, keimtötend und desinfizierend und wird erfolgreich bei schlecht heilenden und entzündeten Wunden eingesetzt (hervorragende Wundsalbe). Als Tinktur oder Öl bei trockener, gereizter und entzündeter Haut. In Gesichtswassern und Kompressen wohltuende Erleichterung bei empfindlicher Haut. Auch als Haarspülung gegen spröde Kopfhaut!

Sie ist die Heilpflanze des Jahres 2009. Die Ringelblume wirkt entzündungshemmend, antibakteriell, regenerierend und fördert die Bildung von Granulationsgewebe und damit die Wundheilung.

Schwefel

Schwefel

Sulfur

Schwefel bringt Erleichterung überall dort im Körper, wo Entzündungen oder auch nur Steifheit Sorgen bereiten und ist ein ausgezeichnetes Schönheitsmittel für Haut und Haare. Schwefel wird in der Naturheilkunde bei Asthma, Arthritis, entzündlichen Prozessen – schmerzbegleitend oder „still“-, Verstopfung, Pilzbefall von Schleimhäuten, sowie Schmerzen im Bewegungsapparat, besonders im Rücken empfohlen. Hervorragende Ergebnisse erzielt Schwefel im Kampf gegen Hautunreinheiten, Altersbedingten Hautveränderungen, Akne, Verbrennungen und Störungen der Haargesundheit. In der wissenschaftlichen Literatur wird für Schwefel häufig der Begriff „Schönheits-Mineral“ verwendet, da er Gewebestrukturen erneuert, Elastizität wiederbringt, den natürlichen Fett- und Feuchtigkeitsgehalt der Haut aufrecht erhält, die Kollagenbildung unterstützt und ein besonders starker Radikalienfänger (Antioxidans) ist und auch der vorzeitigen Faltenbildung entgegenwirkt (Cystein).

Schwefel wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und hornschichtlösend, wird gegen Allergien und Auto-Immunerkrankungen eingesetzt, reguliert den Stoffwechsel, entgiftet und sorgt für schöne Haut, Haare und Nägel.

Sole

Sole

Sal

Das Gemisch aus Wasser und Salz ist die Ursuppe des Lebens und ein einzigartiges Energiemeer welches unseren Körper nicht nur ernährungsphysiologisch sondern auch in der therapeutischen Anwendung äußerst positiv beeinflussen kann. Sole fördert das wohltuende Reinigen, Entschlacken und Entsäuern des Körpers über die Haut. In der Balneotherapie wird Sole so auch bei diversen Hautkrankheiten wie Psoriasis, Neurodermitis, Akne, Ekzemen und Hautirritationen aber auch bei Rheuma- und Gelenkserkrankungen, chronischen Frauenerkrankungen und zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems angewandt. Behandlungen mit Natursole helfen auch überall dort, wo Wärme gut tut – z.B. bei Muskelverspannungen, Wirbelsäulenbeschwerden und anderen Gelenkschmerzen. Soleinhalationen können bei akuter und chronischer Bronchitis, Asthma, Schnupfen, Heuschnupfen, Nasennebenhöhlenentzündungen und Ohrenerkrankungen helfen.

Sole entgiftet und reinigt die Haut nachhaltig, ist entzündungshemmend und fördert die Durchblutung. Die Haut wird entschlackt, altes Zellgewebe wird gelöst, die Haut strafft sich und erhält ein jüngeres Aussehen.

Wacholder

Wacholder

Juniperus communis

Es war Sebastian Kneipp, der Wacholderbeeren zur Behandlung von Rheuma und Gicht empfohlen hat. Äußerliche Anwendung in Form der Wacholdertinktur oder Zubereitungen mit dem ätherischen Öl bei neuralgischen Schmerzen wie Hexenschuss, Ischias und rheumatisch bedingten Muskelschmerzen. Die zerstoßenen Beeren werden zur Massage der Stirn gegen Kopfschmerzen verwendet. Versuche ergaben, dass der Wacholder desinfizierend wirkt. Auch besonders resistente Bazillen, wie Coli, wurden noch abgetötet.

Wirkungen:
antibakteriell, schleimlösend, tonisierend, blutreinigend, blutstillend, harntreibend, krampflösend, schmerzstillend, schweißtreibend, regt den Stoffwechsel an, stärkt den Kreislauf
Anwendung in der Volksmedizin:
Verdauungsschwäche, Sodbrennen, Magenschwäche, Gastritis, Darmentzündung, Blähungen, Leberschwäche, Arthritis, Muskelrheuma, Blasenleiden & -entzündung, Blasengries & -steine, Husten, Bronchitis, Kopfschmerzen und Migräne, Krampfadern, Durchblutungsstörungen, Gelenksentzündung, Rheuma, Entschlackungs- & Entgiftungskuren

Zeolithe

Zeolithe

Naturtherapeutikum mit dreifachem Effekt

Anti-Aging mit dem Urgestein der Erde: Bedingt durch seine kristalline Struktur und seine große „innere“ Oberfläche“ ist Zeolith in der Lage, verschiedene Elemente in großem Umfang an sich zu binden und zu transportieren. Zeolith ist ein Mineral mit natürlichem Silizium und eines der stärksten Antioxidantien. Es besitzt die Fähigkeit, die in seinen Hohlräumen enthaltenen Ionen gegen andere Substanzen in seiner Umgebung auszutauschen. Deshalb wirkt dieses natürliche, mikrotransparente Silikatmineral als ein äußerst guter, ionischer Wechselstoff mit ausgeprägten Adsorbtions- und Absorbtionseigenschaften gegen Giftstoffe im Bereich der Haut und der inneren Schleimhäute des Menschen. Zudem haben Zeolithe eine antimikrobielle Wirkung und können im Sinne eines natürlichen Antibiotikums eingesetzt werden. Studien belegen auch eine wohltuende Wirkung bei Neurodermitis, Psoriasis, Akne, Vaginalmykose, oraler Candidosen und Behandlung von Plaques und Herpes.

Zeolith beseitigt, bremst und verhindert den Hautalterungsprozess. Das Mineral fördert die Aktivität anderer Substanzen und wirkt sofort durch die Kombination mit nährenden Ölen, Pflanzen und Wasser.

Zirbe

Zirbe

Pinus Cembra

Das Holz der Zirbe mit den bioaktiven Kräften aus dem Limoson und verschiedener Flavonoide sorgt für eine deutlich reduzierte Herzfrequenz. Laut neuesten wissenschaftlichen Studien ersparen Sie sich in einem Zirbenholz-Schlafsystem täglich bis zu 3.500 Herzschläge, verbessern die Schlafqualität und damit Ihre Nachterholung! Laut Untersuchungen tritt in Zirbenbetten zudem keine Wetterfühligkeit auf. Mit feinsten Zirbenholzspänen gefüllte Matratzen und Kopfkissen, Klimakissen mit gehobelten Zirbenrosen und Raumsprays mit dem ätherischen Öl der Zirbe sorgen für innere Ruhe und erholsamen Schlaf.

Darüber hinaus hat das Holz der „Königin der Alpen“ hervorragende Antibakterielle und bioinhibitorische Wirkungen, bekämpft Motten und verhindert Schimmelbildung.

Ätherische Öle.

Pflanzenlebenskraft in konzentrierter Form.

Bayöl

Bayöl

Pimenta Racemosa

Das aus dem Baybaum gewonnene Öl erinnert an einen typischen Gewürznelkenduft. Durch seinen frisch, würzig, starken Duft stimuliert er das Gehirn und unterstützt das Konzentrationsvermögen. Wegen seiner antiseptischen Wirkung wird es vorwiegend in Mund- und Haarwässern (Shampoos), sowie Körperpflegemittel verwendet.

Wichtige Eigenschaften: stark antibakteriell, stark antiviral, antimykotisch, stimulierend, aphrodisisch

Wacholder

Wacholder

Citrus Bergamia

Bringt Sonne ins verdüsterte Gemüt, bringt Licht in dunkle (Jahres- ) Zeiten. Die Bergamotte – benannt nach der italienischen Stadt Bergamo in der Lombardei – gilt in Italien schon seit Urzeiten als beliebte Volksmedizin.

Christoph Kolumbus soll den Bergamotte-Baum von den Kanaren nach Spanien und Italien gebracht haben. Äußerlich angewendet eignet sich die Essenz für Hautpflegeprodukte bei Akne und unreiner, fetter Haut. Es kann je nach Wunsch Cremes, Lotionen, Haar- und Massageölen, Deodorants sowie Duftwässern und Pomaden beigegeben werden (phototoxische Wirkung beachten!). Das Öl sollte immer verdünnt angewendet werden, da Hautreizungen bei unverdünntem Auftragen nicht auszuschließen sind

Wichtige Eigenschaften: hilft bei Akne, fetter und unreiner Haut, antiseptisch, epithelisierend, hautregenerierend , wichtige Haupt-Indikationen sind Schlaflosigkeit, Nervosität, Disstress, reife und faltige Haut, Narben

Blutorangenöl

Blutorangenöl

Citrus Sinensis

Die Blutorange, lateinisch citrus sinensis, ist eine immergrüne Zitruspflanze aus der Familie der Rautengewächse. Das ätherische Öl der Blutorange wird durch Kaltpressung aus den Fruchtschalen gewonnen und nimmt dann eine helle, gelbrote Farbe an.  Aufgrund seiner hautfreundlichen Eigenschaften wird das Blutorangenöl als Bestandteil in Körperpflegeprodukten verwendet.

Wichtige Eigenschaften: wirkt desinfizierend, antiseptisch, entzündungshemmend und hilft bei Akne, Pickel und Schuppenflechte.

Cajeputöl

Cajeputöl

Melaleuca Leucadendra

Im 17. Jh. Gelangte das Öl durch die Holländer nach Europa und kam damals bei vielen Infektionskrankheiten und Zahnschmerzen zur Anwendung. Im Westen wird Cajeputöl in der Zahnmedizin eingesetzt und gilt generell als Antiseptikum. Das Öl duftet durchdringend und kampferartig frisch mit einem fruchtigen Unterton:

Wichtige Eigenschaften: weit reichend antibakteriell, entzündungshemmend, schleimlösend, stark schmerzlösend, kühlend. erfrischend, wach machend, konzentrationsfördernd, schafft einen klaren Kopf – ganz allgemein, aber auch bei Erkältungen

Canangaöl

Canangaöl

Cananga Odorata

Cananga wird aus genau derselben Pflanze gewonnen wie Ylang-Ylang. Hierbei wird jedoch nicht nur ein Teil, sondern die gesamte Pflanze verarbeitet. Wie alle ätherischen Öle besitzt auch das Canangaöl sowohl einen Effekt auf die Psyche als auch auf den Körper des Menschen. Die Übergänge können hierbei fließend sein.

Canangaöl kann beispielsweise Vertrauen schaffen und ein Gefühl der Geborgenheit vermitteln. Es fördert eine positive Lebenseinstellung ebenso wie es Gefühle freisetzen und neue Wege eröffnen kann. Im Allgemeinen wirkt es beruhigend auf die Psyche vieler Menschen.

Wichtige Eigenschaften: wirkt beruhigend, entspannend, stimmungsaufhellend und hilft bei fettiger Haut, antiseptisch, haut- und haarpflegend

Elemiöl

Elemiöl

Canarium Luzonicum

Elemi kommt in der Hautpflege, bei Beschwerden der Atemwege und als allgemeines Stimulans zur Anwendung. Elemi gehörte zu den Aromastoffen, die  die alten Ägypter zur Einbalsamierung benutzten. Der Duft von Elemi ist leicht, frisch, balsamisch-würzig mit zitronigem Unterton

Wichtige Eigenschaften: wundheilend, antiseptisch, hilft bei Abszessen und Vernarbungen

Eukalyptusöl

Eukalyptusöl

Eucalyptus Globulus

Die ursprüngliche Heimat des Eukalyptusbaumes Eucalyptus globulus ist Australien. Dort wurde seine Heilkraft schon von den Ureinwohnern, den Aborigines, geschätzt. Das ätherische Öl wird vor allem von Eucalyptus globulus gewonnen. Im 19. Jahrhundert kultivierte man den schnellwüchsigen Baum im gesamten Mittelmeerraum vorwiegend zur Trockenlegung von Sümpfen. Im Volksmund nennt man ihn auch Fieberbaum, da Eukalyptusöl bei infektiösen Erkrankungen das Fieber senkt. Am häufigsten wird es wegen seiner stark keimtötenden und schleimhautabschwellenden Wirkung bei Erkrankungen der Atemwege angewendet. Das in den Blättern und Zweigen enthaltene Öl wird durch Wasserdampfdestillation gewonnen. 50 Kilo getrocknetes Pflanzenmaterial ergeben zirka 1 Kilo des Öls.

Wichtige Eigenschaften: wirkt belebend anregend und erfrischend, antimykotisch, antiviral, antibakteriell, kühlend, entzündungshemmend

Geraniumöl

Geraniumöl

Pelargonium Odoratissimum

Das Öl wird gewonnen aus den Blättern der Rosengeranie. Geranium-Öl duftet fein und blumig, erinnert etwas an Rosen. Da es sehr hautfreundlich und für alle Hauttypen geeignet ist, verwendet man es gerne in Bade- und Massageölen oder zur Körperpflege.

Zudem besitzt Geranienöl eine insektizide Wirkung.

Wichtige Eigenschaften: adstringierend, antiseptisch , reinigend, erfrischend, adstringierend. lindert Entzündungen und hilft bei Akne, fördert die Wundheilung, verhindert die Bildung von Narben, ausserdem kann es gut bei Cellulite eingesetzt werden, reguliert die Hormonproduktion und hilft somit bei prämenstruellen Störungen und Wechseljahresbeschwerden

Elemiöl

Elemiöl

Citrus Paradisi

Der  Essenz wird eine durchblutungsfördernde Wirkung nachgesagt. Sie regt das Lymphsystem an und unterstützt die Ausscheidung von Schlackenstoffen im Körper. Deshalb ist sie in etlichen Präparaten gegen Cellulite zu finden. Die Haut wird gestrafft und ist allgemein besser durchblutet. Im Gegensatz zu den anderen Zitrusölen, sensibilisiert  die Haut nicht, man kann sich also damit der Sonne aussetzen ohne dass die erhöhte Gefahr eines Sonnenbrandes besteht.

Wichtige Eigenschaften: adstringierend, wirkt kühlend, hautstraffend, durchblutungsfördernd und regt das Lymphsystem an, ausleitend,  antiseptisch Grapefruitöl vermittelt Lebenslust und Leichtigkeit. Es wirkt anregend und beflügelt die Lebensgeister, es wird ihm sogar ein leicht euphorisierender Effekt nachgesagt

Honig Absolue

Honig Absolue

Honig Absolue

Das ätherische Honig-Öl wird aus den Bienenwaben der Honigbiene gewonnen. Aus den achteckigen Waben der Bienenvölker wird eine sehr wertvolle Absolue hergestellt. Unter einer Absolue versteht man ätherische Öle, die nicht durch das Wasserdampf-Destillationsverfahren oder die Kaltpressung gewonnen werden können. Es wird mit einem sehr aufwändigen Verfahren aus der Wabe extrahiert. Das ist eine Besonderheit des wertvollen ätherischen Honig-Öls.

In der Kosmetik wird das Honig-Öl gerne bei empfindlicher und entzündeter Haut in Handcremes, in Körperlotionen, in Haarshampoos und in der Babypflege eingesetzt. Neben seinen pflegenden Effekten hat es eine gut riechende und saubere Ausstrahlung. Nach einem anstrengenden Tag entspannt ein Bad mit Honig-Öl-Zusätzen, regeneriert die Haut und ist eine Wohltat für die Seele.

Wichtige Eigenschaften: besänftigt empfindliche und entzündete Haut.

Kamillenöl

Kamillenöl

Chamomilla Recutita

In der Pflanzenalchemie wird die Römische Kamille auch der „Pflanzendoktor“ genannt,  weil sie Pflanzen in ihrer Umgebung von allen möglichen Krankheiten heilt. Die Pflanze hat eine große medizinische Tradition. Man kennt sie aus der Literatur seit etwa 2000 Jahren.

Ihre ursprüngliche Heimat ist der Mittelmeerraum. Heute wird sie hauptsächlich in England kultiviert. Die Pflanze zählte zu einer der neun heiligen Pflanzen der Sachsen. Die britische Kräutertherapie setzte sie ein z.B. bei Verdauungsstörungen, Übelkeit und Brechreiz,  Blähungen und mentalem Stress. Es ist das ätherische Öl mit dem höchsten Estergehalt von allen, dadurch ist es ein typisches „Psychoöl“. In der alten Medizin werden ihre positiven Wirkungen vor allem bei Störungen des psychischen bzw. nervösen Systems beschrieben. Der starke Duft ist war, erfrischend, süß und krautig, fruchtig-aromatisch.

Das Öl ist ein ausgezeichnetes Hautpflegemittel, vor allem bei Entzündungen alternder und gestresster Haut. Kamillenextrakt beruhigt und verfeinert die Haut.

Wichtige Eigenschaften: sehr stark krampflösend, entspannend, ausgleichend, wirkt wundheilend, entzündungshemmend und antiseptisch, wirkt entspannend und hilft bei Hautallergien und Hautentzündungen.

Latschenkieferöl

Latschenkieferöl

Pinus Montana

Die Latschenkiefer ist eines der Heilmittel der Gebirgsregionen Mitteleuropas. Wegen seiner niedrigen, verkrüppelten Form verspricht man sich Heilwirkung bei rheumatischen Erkrankungen, bei Glieder- und vor allem Rückenschmerzen.

Das Öl wird ähnlich wie das der Zirbelkiefer auch gerne in Mischungen mit fetten Ölen eingesetzt zur Pflege von unlackierten Holzmöbeln. In der Parfümerie ist es insbesondere Bestandteil maskuliner Mischungen. Es wird eingesetzt in Badeölen, Hautölen, Luftreinigern, oder Salben. Latschenkieferöl hat einen sehr angenehmen, balsamisch-süßen, würzig-holzigen anhaltenden Duft.

Wichtige Eigenschaften: Es fördert die Durchblutung, wirkt entzündungshemmend und schmerzstillend, außerdem ist es besonders wohltuend für Muskulatur und Gelenke. In den Bronchien löst es Schleim und vermindert den Hustenreiz.

Lavendelöl

Lavendelöl

Lavandula Angustifolia

Wirkt ausgleichend, entzündungshemmend, kühlend, hautberuhigend und krampflösend.

Lemongrasöl

Lemongrasöl

Cymbopogon Citratus

Fördert die Durchblutung, stimuliert das Immunsystem und strafft schwaches Bindegewebe.

Limettenöl

Limettenöl

Citrus Aurantifolia

Wirkt antiseptisch, antiviral, erfrischend und stimmungsaufhellend.

Lorbeerblätteröl

Lorbeerblätteröl

Laurus Nobilis

Hilft bei Muskelschmerzen, Rheuma, Verspannungen und Verstauchungen.

Mandarinenöl

Mandarinenöl

Citrus Madurensis

Wirkt kräftigend, entspannend, antidepressiv und fördert die Verdauung.

Melissenöl

Melissenöl

Melissa Officinalis

Antiviral, stark krampflösend, schmerzlindernd, entzündungshemmend und blutdrucksenkend.

Muskatellersalbeiöl

Muskatellersalbeiöl

Salvia Sclarea

Beruhigend, entspannend, krampflösend, antiseptisch und blutdrucksenkend

Olivenöl

Olivenöl

Olea Europaea

Als Hautpflegeöl hat Olivenöl eine lange Tradition. Durch den hohen Gehalt an Ölsäure und Vitamin E wirkt es  – ähnlich wie Mandelöl – sehr hautpflegend und regenerierend. Das fette, die Haut durchwärmende Öl eignet sich gut für trockene, schlecht durchblutete, rissige und schuppende Haut. Unterstützt wird die Ölsäure durch phenolische Verbindungen, die einen ausgezeichneten Schutz vor Freien Radikalen und UV-Strahlen bieten.   Quelle: Pflanzenöle (Qualität, Anwendung Wirkung von Ruth v. Braunschweig)

Orangenöl

Orangenöl

Citrus Sinensis

Normalisiert fettige, unreine Haut und stärkt das Bindegewebe

Palmarosaöl

Palmarosaöl

Cymbopogon Martini

Wirkt antiseptisch, hautpflegend, tonisierend und stärkend auf das Immunsystem

Pfefferminzöl

Pfefferminzöl

Mentha Piperita

Wirkt entzündungshemmend, abschwellend, sehr stark krampflösend, schmerzstillend und anregend.

Rosenholzöl

Rosenholzöl

Aniba Rosae Odora

Beruhigt die Haut, erfrischt und entspannt die Muskulatur und wirkt entzündungshemmend.

Rosmarinöl

Rosmarinöl

Rosmarinus Officinalis

Wirkt anregend, durchblutungsfördernd, antiseptisch, tonisierend und hilft bei Muskelschmerzen.

Sonnenblumenöl

Sonnenblumenöl

Helianthus annuus

Sorgfältig hergestelltes Sonnenblumenöl ist durch seinen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren (Linolsäure) und den hohen Vitamin E Gehalt ein ausgezeichnetes Öl. Es unterstützt von innen die Heilung von Hautproblemen, beispielsweise bei trockener oder bei fettiger Haut mit Tendenz zur Akne. Ein gereiztes und zu Ekzemen neigendes Hautbild bessert sich, da vor allem die Zellerneuerung angeregt wird. Der hohe Gehalt an Vitamin E unterstützt die regulierenden Wirkungen der Linolsäure. Es ist ein wichtiges Zellschutzmittel, das die Zellmembranen vor aggressiven, chemischen Verbindungen, den freien Radikalen schützt. Sonnenblumenöl ist auch hervorragend geeignet, um es in der Hautpflege einzusetzen. Quelle: Pflanzenöle (Qualität, Anwendung Wirkung von Ruth v. Braunschweig)

Tuberose

Tuberose

Polianthes Tuberosa

Wirkt entspannend und aphrodisierend.

Wacholderbeerenöl

Wacholderbeerenöl

Juniperus Communis

Wirkt entgiftend, entschlackend, antiseptisch, wärmend, krampflösend und hilft bei Gelenkschmerzen.

Wintergrünöl

Wintergrünöl

Gaultheria Procumbens

Hilft bei Rheuma und vor körperlichen Belastungen

Zirbenkieferöl

Zirbenkieferöl

Pinus Cembra

Wirkt schleimlösend, stärkend, anregend, entkrampfend und hilft bei Muskelschmerzen.

Zitronenöl

Zitronenöl

Citrus Limonum

Wirkt anregend, adstringierend, entzündungshemmend, abschwellend und blutdrucksenkend.

Zypressenöl

Zypressenöl

Cupressus Sempervirens

Regt das Lymphsystem an, wirkt straffend und entstauend. Hilft auch bei Akne und Ekzemen.